Offene Immobilienfonds lassen weiter Federn, ETFs boomen

Die Manager offener Immobilienfonds (OIF) haben auch 2026 unverändert mit schmerzhaften Mittelabflüssen zu kämpfen. Im ersten Quartal zogen die Anleger laut BVI Bundesverband Investment und Asset Management unterm Strich 1,8 Milliarden Euro ab, im zweiten 1,5 Milliarden. Damit verschärft sich die Herausforderung, jederzeit genügend Liquidität vorzuhalten. Auf der Gewinnerseite der BVI-Statistik stehen dagegen Aktien-ETFs. In […]

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Die Manager offener Immobilienfonds (OIF) haben auch 2026 unverändert mit schmerzhaften Mittelabflüssen zu kämpfen. Im ersten Quartal zogen die Anleger laut BVI Bundesverband Investment und Asset Management unterm Strich 1,8 Milliarden Euro ab, im zweiten 1,5 Milliarden. Damit verschärft sich die Herausforderung, jederzeit genügend Liquidität vorzuhalten.

Auf der Gewinnerseite der BVI-Statistik stehen dagegen Aktien-ETFs. In diese Assetklasse pumpten Investoren hierzulande im ersten Halbjahr fast 34 Milliarden Euro, womit sie auf ein Volumen von 496 Milliarden Euro angewachsen ist. Das entspricht einem Anteil von 45 Prozent am gesamten Aktienfondsvermögen – ist jedoch nicht das ganze Bild, da nicht alle Anbieter und Bestände in den Zahlen erfasst werden. Schätzungen zufolge beläuft sich das in ETFs gehaltene Vermögen deutscher Anleger auf mehr als 800 Milliarden Euro.

Nach BVI-Berechnungen verwalteten die Fondsgesellschaften für Anleger in Deutschland zuletzt rund 5,2 Billionen Euro, 348 Milliarden oder 7 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.

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